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Altersvorsorge zum Angreifen zurück
Eigentum als finanzieller Polster
  Die Österreicher planen vor: Bausparen bleibt die Vorsorgeform Nummer 1, doch auch in Immobilien wird zunehmend investiert.

Die Zahl der Pensionisten wird bis zum Jahr 2040 von derzeit 1,7 Millionen auf 2,8 Millionen ansteigen - ein Trend, der sich auch im Vorsorgeverhalten von Herrn und Frau Österreicher niederschlägt.

Stabile Anlage

"Sparen für die eigene Wohnung, das eigene Haus, ist eine der sachlich am besten begründeten Formen der Eigenvorsorge", so der langjährige Leiter des WIFO und Mitglied des Expertenforums Lebensstilforschung der Raiffeisen Bausparkasse, Prof. Dr. Helmut Kramer. Der Wert einer Immobilie reagiere auf wechselnde Kursschwankungen weitaus stabiler als andere Veranlagungsformen.

Wie man wohnt, ob in Eigentum oder Miete, sei daher nicht nur eine Frage des Wohnstils, sondern zunehmend auch eine Frage der klugen Altersvorsorge, erklärte Kramer im Rahmen der kürzlich präsentierten Studie "Wohneigentum als Altersvorsorge".

Wer im Eigentum wohnt, hat es im Alter besser

Kramer führt in der Untersuchung aus, dass die Bildung von Wohneigentum die Lebenshaltungskosten im Alter abfedere, weil die eingesparten Mietkosten wie ein Zusatzeinkommen wirken würden. Zudem behielten die meisten Wohneigentümer auch nach Abzahlen des Kredits ihre Sparstrategie bei, was die volkswirtschaftlich erwünschte Vermögensbildung zusätzlich fördere. Aus diesen Gründen, so die Studie, stünden Pensionisten, die im Eigentum wohnen, auch bei gleichem Einkommen finanziell besser da als Mieter.

Die einzige Altersvorsorge, die man bereits in jungen Jahren genießen kann

„Das Geld ist - im Gegensatz zu anderen Veranlagungsformen - in einer selbstgenutzten Immobilie nicht nur krisensicherer angelegt. Wohnen im Eigenheim bietet unbeeinträchtigt vom Marktwert auch einen konstanten Nutzwert. Die hohe Wohnqualität Eigentums kann man – im Vergleich zu anderen Vorsorgearten – auch schon lange vor dem Ruhestand genießen“, fasst Dr. Erich Rainbacher, Generaldirektor der Raiffeisen Bausparkasse die Vorteile aus der Vorsorgeperspektive zusammen.

Bedeutung des Bausparens als Vorsorgeform steigt

Rainbacher weist darauf hin, dass jene, die im Alter nicht auf ihren gewohnten Lebensstandard verzichten möchten, schon in jungen Jahren in Wohneigentum investieren sollten. Der erste Schritt dazu sei nach wie vor das Bausparen - nicht nur für jene, die von einem Eigenheim träumen, sondern auch für Sparer, die gezielt Vermögen zur Altersvorsorge aufbauen wollen. Diese Anlageform werde von der Bevölkerung als Sparmöglichkeit Nummer eins gesehen, wie eine Spectra-Umfrage zu diesem Thema aufzeigt.
 

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